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Die erste Social Media Bar; ein Web-Experiment aus Hamburg für die Gastronomie & den Endverbraucher! Alles rund um Cocktails, Drinks und die gehobene Barkultur im 21. Jahrhundert. - Est. 2009 -

Mittwoch, 31. August 2016

Der Truffle Alexander, eine J&C's Alexander Variation, featuring BOAR! Gin

 
J&C's #GINlove 2016
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Heute:
Der Truffle Alexander, eine J&C's Alexander Variation, featuring BOAR! Gin

Richtig gut gegessen, das Dessert lässt aber auf sich warten? Da können wir Abhilfe verschaffen. Der edle Begleiter, der ans Ende eines jeden Sterne- Menüs passt ist seit kurz nach 1900 der Alexander. Ursprünglich mit Gin gemischt, steht er etwas im Schatten seines berühmteren, jüngeren Bruders, dem Brandy Alexander. Bevor nun die Gin Alexander Variante hoffentlich wieder an Zuspruch gewinnt, haben wir in diesem Falle Sahne mit einem Trüffelsahnelikör ersetzt und den nun fehlenden Einfluss von Schokolade durch einen exellenten Schokoladen-Cocktail Bitter eingebracht.

Truffle Alexander

5cl BOAR! Blackforest Gin

3cl Trüffelsahnelikör
2cl Milch
1/4 Eiweiß
2 Dash Xocolatl Mole Bitters (Schokoladenbitter)

Shake
Dry Shake ( Schütteln ohne Eis, um das Eiweiß noch einmal besser zu vermengen)
Fein / doppelt abseihen

Servieren in vorgekühlter Coupette / Coupe Glas
Garnieren mit frisch geriebener Muskatnuss on Top



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Samstag, 27. August 2016

J&C's Smoked Gin Sour oder auch Wild Boar of Islay, featuring BOAR! Gin

 
J&C's #GINlove 2016
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Heute:
J&C's Smoked Gin Sour oder auch Wild Boar of Islay, featuring BOAR! Blackforest Gin

Neben all den verschieden Zutaten, die von Zeit zu Zeit ihren Weg in einen Cocktail finden, bieten auch verschiedenste Techniken der Cocktail Vor- oder Zubereitung Möglichkeiten für ganz neue Kreation.
Eine davon ist das "smoken". Diese on-time ausgeführte Technik hat wenig zu tun mit rauchigen Whiskeys wie Lagavulin. Viel mehr wird ein Kraut, ein Tee oder gar ein Räucherholz so erhitzt, sodass es seine luftig aromatischen Bestandteile abgibt. Diese fängt man zum Beispiel in einer Flasche auf und schwenkt darin ein paar mal den Cocktail der Wahl, nachdem der Cocktail wie gewohnt auf Eis im Shaker geschüttelt wurde.
Dann wird er, ggf. zuvor bereits abgeseiht, aus der verqualmten Flasche in das Servierglas gegeben.

Dabei legt sich nicht nur für kurze Zeit ein gar mystischer Nebel auf den Drink sondern hinterlässt auch rauchige Noten bis in den letzten Schluck des Cocktails.

Exakt das habe ich im Folgenden getan, in diesem Falle ein Smoked Gin Sour oder auch...



J&C's Wild Boar of Islay

6cl BOAR! Blackforest Gin  


2cl Weißer Trüffelhonig 2:1 *1
3cl Zitronensaft
1/3 Eiweiß

Shake
Doppelt, fein abseihen
"Smoke Shake" - In mit Thymian-Rosmarin-Qualm 2:1 gefüllter Flasche max. 30 Sekunden schwenken
In vorgekühlten Tumbler / Old Fashioned Glas auf Eis servieren
Garnieren mit Zitronenzeste und Thymian





*1
Zwei Teile Weißen Trüffelhonig (In Feinkostläden oder Online bestellbar) mit einem Teil warmen Wasser (nicht über 40Grad!) zur besseren Mischbarkeit verdünnen


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Samstag, 20. August 2016

J&C's #GINlove 2016 - BOAR! - Blackforest Premium Dry Gin

 
J&C's #GINlove 2016

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Heute:
Der BOAR! Blackforest Premium Dry Gin @ J&C's #GINlove 2016 



"Leichte Wacholder- und Lavendelspitzen sind Vorboten einer Komposition, die sich mild im Geschmack und ausgewogen im Aroma, vor allem durch die Genussvielfalt in den Mitteltönen voll entfaltet, veredelt durch die Mineralienvielfalt des Schwarzwälder Tiefenquellwassers. Die mystischen Genussmomente und die erlebbare Reinheit der unberührten Natur verleihen diesem Gin eine nie dagewesene Identität im Geschmack."



Da knüpfte mir doch vor einiger Zeit mein äußerst geschätzter Kollege von Mexxonomy (https://www.facebook.com/Mexxonomy/?fref=ts) recht spontan den Kontakt zu den, wie ich schnell erfahren durfte, jungen und innovativen Team hinter einem neuen Gin. Er solle mit Zutaten aus dem Schwarzwald arbeiten. 
Noch ein Monkey 47, Qualitätsprädikat Schwarzwald - Trittbrettfahrer? Nein! 
Denn es dauerte nicht lange bis mich beim Einlesen in das Produkt eine Zutat doch sehr überraschte und definitiv davon zeugt, das sich die Macher Gedanken gemacht haben um etwas wirklich neues zu schaffen. Die Rede ist vom Schwarzwaldtrüffel. 
Und das ist keine lahme zwanghafte Luxusmacherei wie Kaviar auf Graubrot, nein, der Trüffel bringt gleich mehrere wertvolle Aspekte mit sich. Das zeigt sich nicht nur in der Nase sondern auch am Gaumen. Während er eine ganz neue Milde, abseits der hochwertigen Destillation in den Gin bringt, fahren nun auch Anklänge von Rauchigkeit mit. Der Trüffel arbeitet hier subtil, aber bindet sich auf wirklich interessante Weise in die sonst relativ klassische Rezeptur ein, Bravo!

Erst im letzten Gin Post redete ich von den Vorteilen, abseits des Lieblingstonics sich je nach Gin doch mal Gedanken zu machen. Der BOAR Gin ist für dieses Thema ein weiterer bestens geeigneter Opener. Denn in diesem Falle scheint das Dr. Polidori Indian Tonic wie maßgeschneidert.
Es selbst arbeitet mit herben Aromen von Thymian, Basilikum, Wacholder und Kubebenpfeffer und arbeitet perfekt mit dem Gin. Es überdeckt nicht die subtilen Noten des Trüffels aber hebt hier und da einige Nuancen des Gins vor... äußerst empfehlenswert!






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Montag, 15. August 2016

Banana Shrub Daiquiri @ J&C's Mixing Monday , featuring Mount Gay Black Barrel Rum


Banana Shrub Daiquiri @ J&C's Mixing Monday , featuring Mount Gay Black Barrel Rum





In diesem intensiv würzigen J&C's Daiquiri ersetzt ein Shrub, also ein Frucht-Essig-Sirup die Säure der üblich verwendeten Zitrone auf sehr interessante Weise. Wer Rum und Bananen mag, im Besten Falle offen für Experimente wie dem erst kürzlich erschienen Plantation Pineapple Rum ist, wird diesen Cocktail lieben!
Dieser Cocktail hat mich nach nur kurzen Rezeptfindungs-Überlegungen im ersten praktischen Versuch sehr positiv überrascht und könnte sich bei den klassischen, neu interpretierten Cocktails zu einer meiner Favoriten entwickeln, aber probiert selbst: 





Mount Gay Banana Shrub Daiquiri  by J&C's

6cl Mount Gay Black Barrel Rum
1cl Simple Syrup 1:1
0,75cl Banana Shrub*1
0,5cl Limettensaft
2 Scheiben überreife Banane

Langer, intensiver Shake 
(Die Einbindung von etwas Schmelzwasser ist hierbei sehr wichtig!)
Doppelt abseihen
Servieren in vorgekühlter Cocktailschale (Martini) mit Bananenscheibe




*1
Die Herstellung eines Shrubs fordert in der Regel eher die eigene Geduld als großen Aufwand.
Einfach je in Scheiben geschnittene Banane(n) mit ca. 100ml  Essig der Wahl und der gleichen Mengen Zucker vermischen. Es sollten hierfür jedoch Frucht (Apfel)- oder Weißweinessige bevorzugt werden.
Nun das Ganze einmal gut durchschütteln und min. 4 Wochen stehen lassen, dank der starken Konservierungsfähigkeit des Essigs ist nicht einmal Kühlung notwendig, nur dunkel sollte es stehen.
Nach der Reifezeit alle festen Bestandteile herausfiltern, es ist ganz normal, wenn das Gemisch vor der Filterung noch sehr unansehnlich scheint.

Nach der Filterung abfüllen, fest verschließen und je nach voraussichtlicher Lagerdauer ggf. kühl lagern.



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Samstag, 13. August 2016

J&C's #GINlove 2016 - MO Gin

 
J&C's #GINlove 2016
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Heute:
Der MO Organic London Dry Gin 45%  J&C's #GINlove 2016



"Ein London Dry, reduziert auf das Wesentliche, einzigartig in der Komposition.

Für unseren Gin waren wir lange unterwegs. Unsere Reise beginnt mit der Idee vom perfekten Geschmack. Wir suchten einen Gin, dessen Charakter zu uns und zu unserer Tradition passt. MoGin trägt die Handschrift von Monika Teriete. Ein London Dry, reduziert auf das Wesentliche, einzigartig in der Komposition.

Kräftiger Wacholder mit einer leichten floralen Note von Orangen- und Lavendelblüten. 100 % aus ökologisch angebauten Rohstoffen. Mit diesem Gin kehren wir auch zurück zu den Anfängen der 130-jährigen Geschichte der Destillerie Dwersteg und ihrem ersten Wacholder. Bis heute gilt: Guter Gin ist schlicht, überraschend und echt. MoGin."





Wir möchten uns in den folgenden Gin- Beiträgen vermehrt intensiver mit dem Thema Tonic befassen. Anlass bieten die immer komplexeren aber auch simplen Gins, die jeweils vom Tonic betont werden sollen. Das richtige Tonic muss aufwendigen Gins mit subtilen Noten genügend Platz  zur Entfaltung lassen oder darf klassische minimalistische Gins noch darüber hinaus bereichern.

Wir stehen dabei natürlich weiterhin hinter unserer Meinung, dass das Fever Tree Indian Tonic noch immer das beste bittere Allheilmittel für einen jeden möglichst trockenen Gin Tonic im gesamten europäischen Raum ist. 
Möchte man jedoch auf einen jeweiligen Gin nun geschmacklich genauer eingehen so empfiehlt sich in einigen Fällen ein anderer Drink Partner. Wir versuchen zukünftig das vermeintlich beste Tonic für Gins bei denen sich ein Wechsel lohnt zu finden und konstruktiv anzuwenden.


Der Mo Gin gehört definitiv zur Kategorie der eleganten klassischen Gins, ohne große Experimente, umso besser sollen die Zutaten brillieren können um die es im Kern geht, nämlich der Wacholder. Die subtileren Töne dieses Gins sind Orangen- und Lavendelblüten.

Mit diesen wenigen Zutaten, erlaubt uns dieser Gin einige Spielereien mit dem Filler, ergo mit dem Tonic.

Das heute erstmals verwendete Indi Tonic aus Spanien gehört nicht nur wegen der Herstellung; selbst mazeriert und destilliert, Begriffe die eher an den Gin selbst erinnern sondern auch wegen einiger Zutaten wie Kardamom zu den recht speziellen Premium Fillern. Somit ist es in der Lage aus dem klassischen Gin Tonic heraus etwas neues am Gaumen zu schaffen.

Das Tonic ist sehr feinperlig, fruchtig und etwas süßer als wir es vom Fever Tree gewöhnt sind. Es ist nur wenig bitter und gar als Limonade zu trinken.
Zusammen mit dem Gin ergibt sich aber eine äußerst schmackhafte Kooperation. Bei einem 4 zu 1 Mischverhältnis sind beide Zutaten einander ebenbürtig und schmecken nach weit mehr als nur nach einem wässrigen Longdrink.




Also, auch mal das Tonic wechseln, es lohnt sich! 





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Mittwoch, 10. August 2016

Der J&C's "Fizz d'anis" Cocktail, featuring Feel! Munich Dry Gin

 
J&C's #GINlove 2016
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Heute:
Der J&C's "Fizz d'anis" Cocktail, featuring Feel! Munich Dry Gin


Im letzten Beitrag zum Feel! Gin sprach ich bereits über die besondere Eigenschaft des Gins, die in den letzten Arbeitsschritten vor Abfüllung entsteht. Da der Gin nicht wie üblich kalt gefiltert wird trübt er sich etwas, kommt er mit typischen Fillern wie Tonic oder einfach Wasser in Berührung. Diesen Effekt kennen wir auch von den meisten Anisettes wie Ouzo, Yeni Raki, Pastis, Küstennebel usw.

Schnell war mir klar, das ich mit diesem Umstand, der sich bei Gin nur recht selten ergibt etwas spielen möchte. In Verbindung zu den eben erwähnten Anis betonten Destillaten  arbeitete ich also an einem Longdrink, der vielleicht nicht nur geschmacklich interessanter ist als der Vater der Familie, der "Gin Fizz" sondern auch optisch dem Feel! Gin entgegenkommt.

Die Wahl fiel dann wegen der wunderbaren Konsistenz, wie auch wegen der Optik auf den Silver Fizz, ein Fizz mit Eiweiß also. Schon in mehreren Drinks zog ich das Ei als wesentliches, Cocktail-Charakter-veränderndes (verbesserndes) Element herbei und kann nur immer wieder beteuern die Scheu vor der Verwendung ernsthaft zu hinterfragen.
Die Verwendung von Ei in Cocktails reicht mindestens bis ins 18. Jahrhundert, also in weitaus unhygienischere Zeiten, erwähnenswerte Vorfälle in Verbindung mit Salmonellen sind mir nicht bekannt. Abgesehen davon ist die Verwendung zuhause noch weitaus unbedenklicher, da, wie im schlimmsten Falle einer Bar kein vormischen hunderter Eier vorkommt, so hoffe ich jedenfalls.

Also, Feel! good while drinking a Fizz, it's worth it!




Feel! Fizz d'anis

1/2 Ø Anisstern
1 schwarzes Pfefferkorn
Muddle


6cl Feel! Gin
2cl Zitronensaft
1cl Limettensaft
1,5cl (Rich) Simple Syrup 2:1
1,5cl Eiweiß
2 Dash Peychaud's Bitters

Shake
Double Strain

Longdrinkglas
Soda Topping (max. 6cl auffüllen) 
Auf Eis servieren
Mit Limettenzeste & Anis garnieren



Zusammen mit der Eigenschaft des Feel! Gins und dem Ei wird dieser Silver Fizz dem Namen mehr als gerecht. Den Drink umgibt ein milchiger silberner Schimmer, dank Anis, der richtigen Balance aus Schärfe und Süße schmeckt er zudem auch genauso elegant.



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Montag, 8. August 2016

"Cloudy Night" @ J&C's Mixing Monday , featuring Cointreau Noir




"Cloudy Night" @ J&C's Mixing Monday , featuring Cointreau Noir



Das zweite Cocktail-Rezept, direkt vom Hersteller Cointreau nennt sich Cloudy Night. Ähnlich wie der Signature Drink Cointreau Fizz Noir ist auch dieses Rezept simple und somit auch gut im Normalhaushalt reproduzierbar. Das einfache Zutatenkonstrukt garantiert somit nicht nur gleichbleibende Qualität im Ergebnis sondern auch einen galanten Drink mit Retro-Charme ohne viel Aufwand.


Cloudy Night

5cl Cointreau Noir
6cl Naturtrüber Apfelsaft (Blends mit Grannymsith, Grünen Äpfeln)

Shake (Ist nicht ausdrücklich vom "Dry Shake" die Rede, impliziert ein Shake als solcher immer die Verwedung von genügend, großem Eis im Shaker)

Abseihen in vorgekühlten Tumbler oder Cognacschwenker auf Eis
Mit frischer Minze garnieren (Die Minze zum freisetzen der ätherischen Minzeöle auf die Handaußeinseite einmal "anklatschen")







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Samstag, 6. August 2016

Der J&C's "Feeling Brambled" Cocktail, featuring Feel! Munich Dry Gin

 
J&C's #GINlove 2016
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Heute:
Der J&C's "Feeling Brambled" Cocktail, featuring Feel! Munich Dry Gin


Die Leser, die bereits 1,2 Cocktailbücher intus haben oder eh in der Branche tätig sind, spüren bestimmt schon beim Namen die Verwandschaft zum Gin Bramble und Sie sollen richtig liegen, es ist einer...fast.

Ich ging also in meinen Garten und pflückte frische rote Johannisbeeren, zumindest diejenigen, die von Muttis Geleeproduktion übrig geblieben sind, kochte diese zu einem Sirup ein und schon haben wir eine frische, handgemachte Alternative zum Creme de Mure der üblicherweise im Gin Bramble verwendet wird.

Einerseits kenne ich nur äußert wenige weitere Verwendungen für diesen Likör andererseits macht selbst machen eh viel mehr Spaß, spart Geld und lässt viel mehr Freiheiten als gekaufte Produkte.
Nach ersten Nahezu-verbrennungen beim Probieren aus dem Topf war dann das Cocktail-Rezept so gut wie fertig.

Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Der hausgemachte Sirup bringt spürbar die heimische Vorgartenfrische in den Drink, ist fruchtig und süßt auf authentische Weise.

Nun noch Zitronensaft- und Zuckermenge für den Cocktail anpassen et voila, das wars:


J&C's Feeling Brambled

6cl Feel! Gin
1cl Simple Syrup 1:1
2cl Zitronensaft

Shake
Double/ fine Strain (doppeltes/feines Abseihen) in vorgekülten Tumbler /Old Fashioned
Auffüllen mit Crushed Ice

2cl Johannisbeersirup 1:1 (rot)
Pour on top / float

Servieren mit Zitronenzeste und roten Trauben



Für den Johannisbeersirup frische rote Johannisbeeren bester Qualität kaufen, sind diese teilweise noch etwas sauer ist das nicht schlimm. Ggf. einfach eine kleine Menge Zitronensaft im fertigen Cocktail weglassen.
Johannisbeeren scheinen in ihren Schalen recht viel eigene Pektine, also Gelierstoffe zu besitzen, diese Erfahrung ,musste ich überrascht machen. Daher verwende ich im folgenden Rezept möglichst wenig Zucker, auch hier ggf. einfach mit etwas mehr Zuckersirup im fertigen Cocktail korrigieren:

200g frische Rote Johannisbeeren (Am besten aus dem eigenen Garten oder aus dem des Nachbarn :P)
200ml Mineralarmes (Leitungs-)Wasser
max.100g Zucker (Ich nahm im ersten Versuch ~150g und mein "Sirup" bekann später zu gelieren)

Alles in einem Topf ca 15 Min. offen aufkochen lassen
Alle festen Reste abseihen und noch heißen Sirup in ein möglichst passendes Marmeladenglas abfüllen, verschließen und auf den Kopf stellen.
Der Sirup kann je nach Menge beispielsweise noch mit Ascorbinsäure haltbarer gemacht werden, dann muss jedoch die Zitronensaftmenge im Cocktail erneut korrigiert werden.


Also, ab in den Garten solange noch Saison ist!

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Mittwoch, 3. August 2016

J&C's #GINlove 2016 - Feel! Munich Dry Gin

 
J&C's #GINlove 2016
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Heute:
Der Feel! Munich Dry GinJ&C's #GINlove 2016



"Die Herstellung eines erstklassigen Gin beginnt natürlich bei der Auswahl des Alkohols, sowie seiner Gewürze und Früchte. Es brauchte fast 1 Jahr Zeit und sehr viel Geduld um die 17 enthaltenen Botanicles zu einem unvergesslichem Geschmackserlebnis zu vereinen.



Von Hand werden, von mir selbst, alle Früchte und Gewürze sortiert und geprüft. Erst nach dieser ausgiebigen Kontrolle gelangen alle Zutaten, handverlesen in den kupfernen Kessel. Das Mazerieren der Gewürze und Früchte aus kontrolliert biologischem Anbau in Bio-Agraralkohol ist die Voraussetzung für diesen erlesenen Gin."






Was mir zuerst beim Einlesen zum Feel! Gin auffiel waren vor allem eine Zutat, die ich zuvor noch nicht in Gin sah sowie ein Aspekt, den man vllt. sonst so als Gin-Konsument nicht auf den Zettel hat, erst recht nicht als Nicht-Allergiker.

Zum Einen sind da Aroniabeeren, diesen werden allerlei gesunde Wirkungen nachgesagt. Sie werden zusammen mit den anderen 16 Zutaten schonend destilliert.

Zum Anderen ist da das Fehlen der üblichen Kältefilterung nach der Destillation. Das Weglassen dieser üblichen "Spirituosenkorrektur" ist in diesem Falle sogar eher eine Ergänzung, nämlich um das Prädikat "Vegan". Das hat aber abseits des trendigen Begriffes auch handfeste Vorteile. Eine Kältefilterung findet meist über oder zusammen mit Eiweißen statt, diese Binden verschiedenste übergebliebene Stoffe in der Spirituose, so beispielsweise Fuselöle. Eben diese Fuselöle sind aber auch die Geschmacksträger im Alkohol. Ein weiterer Grund der Filterung ist von rein kosmetischer Natur, bei Vermischung mit Wasser oder auch Tonic färbt sich der ungefilterte Gin leicht milchig, ähnlich wie Anisettes wie Ouzo. Der in Deutschland an Supermarktkassen bekannte Küstennebel wäre hierfür ein anschauliches Beispiel für diesen Effekt. Für den Geschmack ändert sich aber nichts, ganz im Gegenteil, wegen dem Plus an Geschmacksträgerstoffen dürfte der Gin bei gleicher Konzentration gegenüber anderen Gins eher intensiver wirken. Auch bei Whiskey füllt das Thema Kältefilterung inzwischen haufenweise Forenbeiträge, doch dazu gegebenenfalls später mehr. Überzeugt euch am folgenden Bildbeitrag doch selbst ob euch das milchige Erscheinungsbild in irgendeiner Weise stört.



Wie immer nahmen wir für unsere ersten Feldversuche Fever-Tree Premium Indian Tonic Water , jetzt übrigens auch in der 150ml Dose erhältlich. Doch um den Gin auch richtig "feelen" zu können raten wir zu mittelsüßen Tonics wie das normale Schweppes Indian Tonic , für noch etwas mehr Süße sei das Thomas Henry Tonic Water empfohlen. 

Viel Spaß beim Ausprobieren!



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